Friederikes Blog

Unterwegs in der Welt
 
 

Ich begegne ja unglaublich vielen Menschen auf dieser Reise. Mit ein paar bin ich weiterhin in Kontakt und auch schon wieder über den Weg gelaufen. Andere trifft man nur einmal und dann auch nur flüchtig.  So mancher bleibt davon einfach im Gedächnis. Diesen Menschen ist diese Seite gewidmet.

Sheldon, der freundliche Bank-Mitarbeiter bei Westpac, der Probleme hatte, 30 zu werden und mit dem ich mich sehr nett und ziemlich privat unterhalten habe, während ich mein Konto eröffnet habe.

Anja, die Frau an der Rezeption im Hostel in Rotorua, die gut englisch gesprochen hat sich aber einen dermaßen starken deutschen Akzent beibehalten hat („Yes, hello this is Anja from Funky Green in Rotorua“- diesen Satz einmal laut lesen und dabei die Rs schön deutsch aussprechenJ).

Ein Australier, der bei der Lord of the Rings – Filmset Tour in Wellington ganz aufgeregt war und sich an jedem Drehort, den wir besichtet haben, in Pose gestellt/gelegt hat für ein Erinnerungsfoto.

Eugene, ein älterer Herr aus dem Hostel in Auckland, der stets einen roten Pullover, rote Hose, rote Schuhe und eine rote Umhängetasche trägt. Habe ihn Monate später an der Westküste wiedergesehen, wo er sämtliche Bewohner aus seinem Zimmer vergrault hat, weil sie ihn komisch fanden… J

Zwei deutsche Wanderer im Copland Valley, von denen einer traurig war, seinen Laptop (!) nicht mitgenommen zu haben um abends in der Hütte einen Film zu gucken. Soviel zum Thema Wilderniss!

Zwei deutsche Mädels (Schwestern, wie ich erfuhr), die mich eine Weile lang verfolgt hatten. Im Gedächtnis geblieben sind sie durch ihre unglaublich nervigen Stimmen... (ja ja ich weiß, dafür können sie nix. ).

Die Hutranger auf dem Kepler Track. Einer von ihnen hieß Peter Jackson hehe. Darüber hinaus war auf der ersten Hütte ein älterer Herr aus der Gegend, der uns abends mit selbt geschriebenen Gedichten unterhalten hat.

Die Bewohner von Kurow. Hier lassen sich gar nicht alle einzeln aufzählen, deshalb fasse ich sie unter dem kleinen aber feinen Kaff Kurow zusammen, in dem ich einen Moment leben durfte. Da gibt es Joan und Chum zu erwähnen, das sympathsiche Ehepaar, welches den Holiday Park betreibt, in dem ich gewohnt habe. Immer nett, immer hilfsbereit und witzig. Dann gabs die vielen Jäger, die dort hin und wieder übernachtet haben. So schräge aber auch herzliche Menschen. Manche haben mich rein optisch an Kndidaten von "Bauer sucht Frau" erinnert.

Francesco, ein sympathischer Italiener im Hostel in Carnarvon, der so gerne mit dem Radio mitgesungen hat und mit dem ich das ein oder andere spontane Duett in der Küche gesungen habe.